🎭 Stimmen zu „Romeo und Juliette“🎭 #2

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Schmerz, Freude, Liebe, Hass – Ich hatte nicht damit gerechnet, welche Achterbahn der GefĂźhle mich an diesem Abend erwarten wĂźrde, als ich meinen Platz in der zweiten Reihe im Haus der Kunst einnahm.

„Romeo und Juliette“ ist in seiner Originalfassung natĂźrlich ein romantisches StĂźck voller Leid und Intrigen, das ich und sicherlich auch viele andere im Publikum bereits gelesen und vielleicht auch schon als AuffĂźhrung im Theater gesehen hatten. Doch spätestens, als Romeo sein Smartphone aus der Tasche zieht, wird klar: Dieses StĂźck ist anders.

Die aufwendige Inszenierung ist von den Kindern und Jugendlichen nicht nur modern gestaltet worden, sondern hält im Gegensatz zur ernsten, weitestgehend traurigen Originalfassung auch einige herzerfüllende Lacher und noch mehr Überraschungen bereit. Das Spinnen der Geschichte um einen Autounfall und die Flucht aus Liebe im 21. Jahrhundert sind nicht nur besonders gelungen, sondern macht das Stück zu etwas ganz Besonderem. Zwar merkt man den meisten Schauspielenden teils an, dass es ihr erstes Mal ist, doch scheint die Besetzung der Charaktere durch die eigenen Verfassungen der Texte wie für sie gemacht und auf sie zugeschnitten zu sein.

Besonders die Tode der beiden, selbstverständlich leider kein Happy End erleben dßrfenden Protagonisten sowie die Beziehung Juliettes zu ihrer besten Freundin berßhrten mich sehr, und so lagen Freude und Entsetzen wechselnd in der Luft.

Mich entführte das sehr kurzweilige Stück mit all seinen Überraschungen, die es bereithielt, in eine andere Welt und trug die Emotionen der Charaktere an mein Herz heran; ich freue mich bereits auf eine Wiederholung in den nächsten Jahren!

Mika Schlegel

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