Zwei Teams – ein Ziel: Doppelter Triumph für das Geschwister-Scholl-Gymnasium: Turnen

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Gleich zwei Schulteams des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sorgten in den vergangenen Tagen für sportliche Höhepunkte und schrieben Schulgeschichte: Sowohl die Turnerinnen und Turner der U16-Mixed als auch die U14-Mädchen im Tischtennis sicherten sich beim Landesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ den Sieg – und damit herausragende Erfolge für die Schule.

„Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“
Dieser Jubel hallte lautstark auf der Rückfahrt durch unseren Kleinbus – und er kam nicht von ungefähr. Am Dienstagmorgen machte sich das Team unseres Gymnasiums auf den Weg. Der Wettbewerb, der in diesem Schuljahr erstmals im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ in dieser Form als Testformat ausgetragen wird, hatte ein klares Ziel: Nur der Landessieger qualifiziert sich für das Bundesfinale in Berlin.

Vier Turnerinnen und Turner traten an, unterstützt von einer Ersatzturnerin. Unser Team bestand aus den Jungen – Till Zimmermann und Richard Sterner (beide 6b) und den zwei Mädchen (Emilia Thiel (8a) und Anna Özbek (6b)). Als Ersatzturnerin unterstützte uns außerdem Merle Witzenhausen (8a).
Gefordert war Nervenstärke: Boden, Sprung – und dazu geschlechtsspezifisch Barren bzw. Stufenbarren. Jeder einzelne Punkt zählte, denn Streichwertungen gab es nicht. Ein kleiner Wackler, ein Schritt zu viel bei der Landung – und schon war der Vorsprung dahin. Die Konkurrenz reiste von der KGS „Herzog Ernst Schule“ aus Gotha und dem Lyonel-Feininger Gymnasium Mellingen an. Spätestens im Verlauf des Wettkampfs wurde klar: Die Entscheidung würde zwischen unserem Team und der starken Konkurrenz aus Mellingen fallen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem jede Übung die Rangfolge neu bestimmte.
Am Ende war es eine Winzigkeit von 0,13 Punkten, die unsere Siegermannschaft vom Zweitplatzierten trennten. So hauchdünn fiel die Entscheidung aus. Im Turnen ist das kaum mehr als ein minimal gebeugter Arm oder ein winziger Ausfallschritt. Doch diesmal war das Glück – und vor allem die bessere Ausführung – auf unserer Seite. Mit diesem hauchdünnen Vorsprung sicherte sich unser Team den Landessieg, den Pokal – und das Ticket nach Berlin. Der Jubel kannte keine Grenzen.

Vom 05. bis 08. Mai 2026 wartet nun das Bundesfinale in der Hauptstadt. Dort treffen die besten Schulteams Deutschlands aufeinander. Für unser Gymnasium, das keinen leistungssportlichen Schwerpunkt hat, ist das eine außergewöhnliche Chance – und schon jetzt ein herausragender Erfolg für unser Gymnasium.

Zwei Landessiege in kurzer Zeit – ein beeindruckendes Ergebnis für das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Während sich die Turnerinnen und Turner mit ihrem Sieg für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren konnten, bleibt diese Möglichkeit den Tischtennis-Spielerinnen in der U14 altersbedingt leider verwehrt, da in dieser Wettkampfklasse kein Bundesfinale ausgetragen wird. Umso bedeutender ist die Qualifikation im Turnen: Die letzte Teilnahme unseres Gymnasiums am Bundesfinale in Berlin liegt bereits viele Jahre zurück – im Jahr 2010 waren es ebenfalls Turnerinnen, die diesen Erfolg erreichten.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrkräften, die die Schülern auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ebenso möchten wir den lokalen Sportvereinen danken, in denen viele der Kinder trainieren und wichtige Grundlagen für ihre sportliche Entwicklung legen. Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Erfolg kaum möglich.

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