Bella Napoli – Viva l’ABI! Tschau Schule. Hallo Dolce Vita! – Mottowoche und letzter Schultag 2026

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Zwölf Jahre Schule neigen sich nun dem Ende entgegen. Zwölf Jahre voller Chaos, Freundschaft, nicht erledigten Hausaufgaben, Lernzetteln und unendlich vielen Erinnerungen, die keiner von uns so schnell vergessen wird.

Mit einem Gefühl von Feierlaune und ein wenig Melancholie starteten wir 12er am 1. April 2026 in unsere Mottowoche, um uns in unseren letzten Tagen am Scholl gebührend von unserer Schulzeit zu verabschieden. Und wie geht das besser als mit Kostümen, frisch gegrillten Würstchen, Musik, Polonaisen, gemeinsamen Frühstücken und ganz viel Spaß? Passend zu unserem ersten Motto “ABI’zapft ist! – Wenigstens die Maß hat 1,0” erschienen wir alle im Dirndl und mit Lederhosen, um auf unserem Schulhof unser eigenes Oktoberfest steigen zu lassen. In den ersten beiden Stunden aßen wir in den Stammkursen gemeinsam Frühstück und in den Hofpausen versorgten wir alle, die Appetit hatten, mit frisch gegrillten Würstchen nach guter Thüringer Manier im Brötchen und wahlweise mit Senf oder Ketchup.

Der 2. April, und damit der zweite Mottotag, begann mit großartigem Wetter und einer Polonaise durch die Unterrichtsräume. Zum Motto “Unser Kostüm sitzt – ABI auch” sah man nicht nur eine Gruppe Dinos und drei Scheichs durch die Schule spazieren, sondern auch die Lemuren aus Madagaskar, Agenten aus Men in Black, Ärzte, Pfleger und Patienten aus Gray’s Anatomy, die Helden aus Toy Story, die Personifikation von “Kiss-Marry-Kill” und eine Gruppe mit Stil aus den 1920er-Jahren.

Zwei Wochen später, am 20. April herrschte trotz der eher kühleren Temperaturen absolutes Malle-Fieber. Das Motto “ABI Koma – Sangria Aroma“ verwandelte die Schule in den Ballermann und die ein oder andere Polonaise zog sich auch an diesem Tag durch die Klassenräume. Und mit Badesachen, leichten Klamotten und ganz viel Partylaune brachten wir die mallorquinische Sonne in unseren Herzen zum Strahlen.

Der letzte Mottotag am 21. April forderte noch einmal unsere Kreativität heraus. Bei „ABIdentität – Der Name ist Programm” suchten wir unsere Kostüme entsprechend unserer Anfangsbuchstaben aus, wobei unter anderem Trump, der Joker, Jesus und ein echter Tiger das Schulhaus unsicher machten. Ein morgendlicher Spaziergang zum Bäcker mit Herrn Bergmann füllte unsere Mägen für den Tag und gab uns Energie, um am Nachmittag mit den Vorbereitungen für den traditionellen ABIstreich zu beginnen, der am nächsten Morgen die ankommenden Schülerinnen und Schüler begrüßen sollte.

Und dann war es auch schon soweit. Unser letzter Schultag begann für die meisten von uns sehr früh. Schon um 5:45 Uhr trafen wir uns alle gemeinsam auf dem Schulhof, um den letzten Schliff an unserem ABIstreich vorzunehmen. Es wurden Kartons gestapelt, Unmengen Absperrband gespannt, 24 Rollen Frischhaltefolie verteilt und rund 700 Luftballons aufgepustet.

Um 7:45 Uhr schwärmten wir aus, um der alten Tradition zu folgen und jedem ein “ABI 26” und das ein oder andere Herz mit Lippenstift ins Gesicht zu malen, bevor pünktlich um 8 Uhr der Sturm auf das verbarrikadierte Schultor beginnen konnte. Zunächst zögerlich und dann alle auf einmal kämpften sich unsere jüngeren Mitschüler auf den Hof, um sich die besten Plätze für das anschließende Programm zu sichern.

Timo Ritzke und Jonas Boltze führten für die nächsten eineinhalb Stunden durch unser Programm, in dem wir unsere Lehrkräfte mit humorvollen Sprüchen vorstellten, diese und Mitschüler sowie Mitschülerinnen in lustigen kleinen Spielen gegeneinander antreten ließen und natürlich den traditionellen ABItanz aufführen, den wir in der Mottowoche im Geheimen einstudiert hatten.

Dann war es auch für uns Abiturienten an der Zeit, vorgestellt zu werden. Die Sprüche erzählten auch hier humorvoll von gemeinsamen Erlebnissen, Macken und natürlich sehr akkurat von der Persönlichkeit jedes einzelnen von uns, denn oft wurde der Nagel wirklich auf den Kopf getroffen. Nach dieser Vorstellungsrunde wurde es emotional, denn wie es die Schollaner Tradition will, machten wir uns bereit, um gemeinsam unsere Luftballons steigen zu lassen. Zu ‘Wings’ von Birdy flogen unsere Luftballons in den blauen Himmel. Jeder einzelne bedeutete „Loslassen“ von einer Zeit, die uns für unser Leben prägt. Mit den Luftballons sagten wir ‚Goodbye‘ zu Kopfschmerzen, Hausaufgaben und Deadlines, aber auch zu Erinnerungen, Sehnsüchten, Wünschen, Ideen und Witzen, die wir in der gemeinsamen Zeit für so selbstverständlich hielten. Was bleibt sind Freundschaft, Insider, Lebensweisheiten und vielleicht sogar ein kleiner Teil des gelernten Unterrichtsstoffs, aber definitiv so unendlich viele unvergessliche Momente mit den Menschen, die man so sehr zu schätzen gelernt hat.

Wir danken jedem Einzelnen, der uns auf unserer Reise bis heute begleitete. Ob Lehrkräfte, Mitschüler bzw. Mitschülerinnen, Geschwister, Bekannte, Freunde oder Verwandte, ob von Anfang an oder nur ein kleines Stück des Weges – jeder einzelne schenkte uns das Wertvollste, was es auf der Welt gibt: gemeinsame Zeit und gemeinsame Erinnerungen.

Dankeschön für 12 Jahre an eurer Seite!

In diesem Sinne: “Bella Napoli – Viva l’ABI! Tschau Schule. Hallo Dolce Vita!” Wir sehen uns in Neapel wieder!

Euer Cedric Penndorf

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