Wohin verschwindet eigentlich unser Abwasser, nachdem wir die Toilette gespült oder unsere Hände gewaschen haben? Genau dieser Frage gingen wir, die siebten Klassen, bei unserem Besuch in der Kläranlage in Sondershausen nach. Der Ausflug war nicht nur spannend, sondern auch ziemlich überraschend.
Nach der dritten Stunde starteten wir alle zur Kläranlage. Dort wurden wir freundlich empfangen und bekamen zuerst eine interessante Einführung. Uns wurde erklärt, dass das schmutzige Wasser aus Haushalten, Firmen und von Straßen durch viele Rohre zur Kläranlage gelangt. Dort wird es in mehreren Schritten gereinigt, bevor es wieder in die Natur zurückfließen kann.


Besonders spannend war die Führung über das Gelände. Zuerst sahen wir große Rechenanlagen, in denen Müll wie Feuchttücher, Plastik oder sogar Tennisbälle aus dem Wasser gefiltert werden. Danach schauten wir uns die großen Becken an, in denen Bakterien helfen, das Wasser biologisch zu reinigen. Die Becken waren riesig und ungefähr fünf Meter tief. Über einen schmalen Steg konnten wir von oben beobachten, wie aus schmutzigem Wasser langsam sauberes Wasser wurde.
Außerdem erfuhren wir, wie wichtig Kläranlagen für die Umwelt sind. Ohne sie würden viele Schadstoffe in Flüsse und Seen gelangen. Die Kläranlage Sondershausen entfernt unter anderem Stickstoff und Phosphor aus dem Wasser. Dadurch wird die Natur geschützt und das Wasser kann sauber wieder in die Wipper geleitet werden.
Viele von uns waren überrascht, wie aufwendig die Reinigung des Wassers ist. Der Besuch hat gezeigt, dass jeder Mensch etwas zum Umweltschutz beitragen kann – zum Beispiel, indem man keinen Müll oder Feuchttücher in die Toilette wirft.
Insgesamt war der Ausflug sehr interessant und lehrreich. Wir konnten viel Neues lernen und einen Blick hinter die Kulissen der Kläranlage werfen. Ein großes Dankeschön geht an die Mitarbeiter der Kläranlage und an unsere Lehrerinnen für die Organisation dieses spannenden Tages.
Marie Duft 7a, Ida Kräbel 7b und Johanna Hilpert 7c
