Unsere Sprachreise nach England – ein Erlebnis zum Erinnern

Klassenfahrten und Exkursionen

Am 10. August 2025, um zwei Uhr nachts, begann unser Abenteuer. Noch halb im Schlaf starteten wir, die neunten Klassen, mit dem Bus – eine lange Fahrt, eine Fähre, kurze Nickerchen – bis wir schließlich am Abend in England ankamen. Unsere Gastfamilien holten uns ab, und wir fühlten uns sofort willkommen. Nach einem leckeren Abendessen fielen alle müde, aber glücklich ins Bett.

Am ersten Tag hieß es früh aufstehen – um 6:30 Uhr. Zum Frühstück gab es bei uns meistens Cornflakes und Toast mit Marmelade. Danach brachte uns unsere Gastfamilie zum Treffpunkt, von wo aus wir nach Eastbourne zum Sprachunterricht fuhren. Dort hatten wir drei verschiedene Lehrer, die den Unterricht abwechslungsreich und mit viel Spaß gestalteten. Nach einer Stunde Freizeit ging es ans Meer und weiter zu den bekannten „Seven Sisters“. Obwohl wir über drei Stunden wanderten, teilweise mit Fußschmerzen und ohne Wasser, war die Aussicht so beeindruckend, dass es alle Mühen wert gewesen ist. Abends wartete wieder ein leckeres Essen in den Gastfamilien, danach ging es unter die Dusche und sofort ins Bett.

Dienstag: Brighton-Tag! Erst ein bisschen Freizeit, dann zum Royal Pavillon. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Audioguides die Räume erkundet. Danach ging’s ab zum Pier – und da kam der beste Moment: Achterbahn mit den Lehrern! Es war so lustig, mal zu sehen, wie auch sie schreien können. Anschließend durfte jeder selbst entscheiden: ins Meer springen oder shoppen gehen. Manche haben englische Fische gesehen, andere Läden, die es bei uns zuhause nicht gibt. Später kam Regen und unsere Pläne fielen ins Wasser (im wahrsten Sinne). Also noch ein Spaziergang und zurück nach Hause. Abends gab’s bei uns „typisches englisches Essen“, Spaghetti Bolognese und danach noch ein bisschen Zeit mit Freunden im Zimmer.

Am Mittwoch begann der Tag wieder mit Unterricht in Eastbourne. Auch dieses Mal war es spannend und kreativ, aber leider mussten wir uns am Ende des Unterrichtstages von unseren Englischlehrern verabschieden. Danach stärkten wir uns erst einmal, bevor es weiter zum Napoleon Monument ging. Obwohl wir es nicht von innen besichtigen konnten, erzählte uns Herr Brauer die Geschichte dazu. Gleich daneben stand ein Riesenrad, das einige von uns nutzten. Plötzlich überraschte uns starker Regen, sodass alle nass wurden. Aber wir sagten uns: Was wäre England ohne Regen? Anschließend besuchten wir noch das Kunstmuseum in Eastbourne und hatten Freizeit an der Küste. Am Abend nutzten viele die Gelegenheit, sich mit den Gastfamilien zu unterhalten und mehr über das Leben in England zu erfahren.

Der Donnerstag war der Höhepunkt unserer Reise: London! Morgens verabschiedeten wir uns von den Gastfamilien und fuhren mit dem Bus in die Hauptstadt. Dort ging es mit der U-Bahn weiter, und wir sahen viele weltberühmte Sehenswürdigkeiten: den Tower of London, den Big Ben, das London Eye und natürlich den Buckingham Palace mit der Wachablösung. Wir machten unzählige Fotos, staunten über die vielen Eindrücke und kauften Souvenirs für die Familie zu Hause.

Am Abend mussten wir leider schon die Heimreise antreten. Die Busfahrt war lang, manche schliefen sofort ein, andere nutzten die Zeit, um über die schönsten Erlebnisse zu reden.

Am Ende waren wir uns alle einig: Diese Sprachreise war viel mehr als nur Englischlernen. Sie war Abenteuer, Lachen, Wandern, Regen, Achterbahn, neue Freunde und unvergessliche Erlebnisse. Ein riesengroßes Dankeschön geht an unsere Lehrerinnen und Lehrer – Frau Walter, Frau Wiegandt, Frau Fuhrmann und Herrn Brauer –, die uns diese Reise ermöglicht haben. Dank ihnen konnten wir England nicht nur im Schulbuch sehen, sondern in echt erleben.

Eure Adriana

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