Lockere Stimmung, neugierige Blicke und überall etwas Neues zu entdecken. Am Freitag, dem 11. September 2026, wurde aus unserer Schule von 12 bis 16 Uhr ein Ort der Entdeckung, der Spannung, der Freude und vor allem des Zusammenhalts. Unser Schulfest bildete den Höhepunkt einer abwechslungsreichen Projektwoche, in welcher vielfältig in Projektgruppen gearbeitet wurde.
Schon beim Betreten des Schulgeländes war zu spüren, dass an diesem Tag die Schule nicht das war, was sie sonst für uns ist: lernen, konzentrieren und manchmal auch vor lauter Stress nicht mehr so viel Motivation zu haben. Aus den Klassenräumen hörte man Gespräche und Lachen, auf den Fluren waren einige Eltern, Großeltern, Besucher, ehemalige Schüler und Lehrer unterwegs, um zu schauen, was in der vergangenen Projektwoche entstanden ist.
In den vergangenen Tagen hatten wir, die Schüler und Schülerinnen, geforscht, gebaut, gekocht und experimentiert. Jetzt konnten die Ergebnisse endlich präsentiert werden. An den verschiedenen Stationen wurde erklärt, ausprobiert und gemeinsam gestaunt über das, was in den vergangenen Tagen geleistet und erreicht wurde.


Zwischen Gesprächen und Präsentationen blieb immer wieder Zeit für eine kleine Pause, einen Snack und das nächste interessante Projekt. Besonders lebendig wurde das Fest durch die vielen Begegnungen. Schülerinnen und Schüler zeigten stolz ihre Arbeit, Besucher stellten Fragen und Lehrer und Lehrerinnen unterstützten die einzelnen Gruppen.
Das Programm war sehr vielseitig. Zwischen Präsentationen von poetischen Texten, wurden selbsthergestellte, recycelte Kleidung präsentiert und Tänze und Theaterstücke aufgeführt.





Für einige Stunden fühlte sich das Schulgelände deshalb weniger wie ein Ort des Unterrichts und mehr wie eine große Ausstellung voller Ideen an. Man konnte nicht nur sehen, was während der Projektwoche entstanden ist, sondern man konnte es erleben. Für mich war es sehr bewundernswert, was für tolle Ergebnisse in doch relativ kurzer Zeit entstanden sind.
Mit dem Schulfest fand eine ereignisreiche Projektwoche ihren Abschluss. Es wurde durch die Ideen, die Zusammenarbeit und die Neugier der Schülerinnen und Schüler lebendig.
Von diesem Tag nehme ich mir persönlich mit, dass wir alle gemeinsam ganz viele tolle Ergebnisse erschaffen können, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.
Da ich im Projekt „Haltung zeigen – junge Poesie und Prosa“ war, habe ich abschließend zu dieser erlebnisreichen Woche ein Gedicht zum Schulfest verfasst:
„Es war endlich so weit,
das Schulfest stand nach langer Zeit bereit.
Die Flure voll Stimmen, der Schulhof voll Licht,
so einen besonderen Schultag vergisst man nicht.
Wir haben gelacht, gebaut und probiert,
manches entdeckt und Neues kreiert.
Mit Freunden zusammen, mit Spaß dabei,
wurde aus Lernen fast Zauberei.
Es duftete lecker, man hörte viel Lachen,
überall gab es spannende Sachen.
Wir zeigten stolz, was entstanden war,
und plötzlich wurde uns allen klar:
Schule ist mehr als Stunden und Prüfungen bestehen.
Hier können wir träumen, gestalten und sehen,
was alles entsteht, wenn wir gemeinsam gehen.
Und wenn am Ende die Stimmen verklingen,
die letzten Gespräche langsam verstummen,
bleibt eine Erinnerung, die uns begleitet:
Ein Tag, der zeigt, was Gemeinschaft bedeutet.“
Mia Abicht
