Anfang Dezember kam endlich unser langersehnter Bausatz von Stratoflights für unseren Ballon an, welchen wir vorraussichtlich Anfang Frühjahr 2026 in die Stratosphäre schicken. Auf der Website von Stratoflights konnten wir uns, mithilfe von Arbeitsblättern und Videos, perfekt vorbereiten. Ende Januar teilten wir uns in Zweier-Expertenteams.
Damit wir unseren Ballon überhaupt steigen lassen können, beschäftigten sich Aliza Mahmood und Cosima Steiger mit nötigen Anmeldungen und Versicherungen.
Anton Koch und Béla Kling übernahmen die Ortungstechnik. Sie richteten einen GPS-Trackers ein, bereiteten den Fallschirm 800 vor und schlossen zusätzlich ein Stratofinder-Abo ab.
Um auch alles filmen und dokumentieren zu können, haben sich Leoni Weidner und Padma Craul mit unserer Kamera und einem Datenlogger, welcher Messwerte aufzeichnet, auseinandergesetzt.



Sie testeten die Kamera ausführlich und bei ersten Tests gab es Schwierigkeiten mit dem Adapter des Datenloggers, die jedoch schnell gelöst wurden.
Während des Fluges wollen wir auch Experimente beobachten. Damit das möglich ist, suchten Helena Görbing und Alexandra Römer spannende Experimente heraus. Als Versuch werden Flüssigkeiten als Temperaturindikator getestet.
Vor dem Start müssen die Wetterbedingungen ordentlich geprüft werden, Diana Nosko und Charline Ritter informierten sich daher über Wolkenbedeckungen und Horizontalsicht. Außerdem wurde eines der Tools von Stratoflights genutzt, um eine mögliche Flugroute und einne möglichen Landeort vorherzusagen.
Eine ganz wichtige Aufgabe, damit der Ballon überhaupt in die gewollte Höhe kommt, ist die Heliumfüllung. Sofiia Sherbakova und Sofiia Kyiashko widmen sich dieser Herausforderung, schauen Videos und führen Berechnungen durch. Sie informierten sich im Unterricht auch darüber, wie der Start ablaufen soll.



Alle gesammelten Infos wurden schließlich an Vincent Wermann und Bastian Schneider weitergegeben, damit sie mit dem Bau der Sonde loslegen konnten.
Leonie Menzel und Merle Wenk hielten alle Fortschritte im Boardtagebuch fest und machten Fotos. Außerdem schauten sie sich die Wettervorhersagen, in der Stratoflights App, an und übernahmen die Leitung des Flugs.



Am Mittwoch, dem 25.02.26, haben wir eine Testsuche gemacht, bei der der GPS-Tracker von Anton und Béla im Park versteckt wurde.
Am Freitag, dem 27.02.26, führten wir einige Teststarts mit Luftballons, gefüllt mit Helium, durch, um unseren Startplatz ausgiebig zu testen.


Leonie Menzel und Merle Wenk
